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HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Überblick: Angst, Depression und psychische Probleme


  Drogenproblem im Freundeskreis

FRAGE: Meine beste Freundin (26) hat schon lange ein Drogenproblem. Sie stammt aus einem zerrütteten Elternhaus, wurde von ihrem alkoholkranken Vater misshandelt und ist schlussendlich in ein Heim gekommen, wo sie auch damit begonnen hat, Drogen zu nehmen. 

Als etwa 15-Jährige kam sie dann ins Gefängnis (wegen kleiner Diebstähle) und wurde für zwei Jahre in Therapie geschickt. Vor etwa eineinhalb Jahren hat sie dann wieder zu Tabletten gegriffen und einen Selbstmordversuch unternommen, diesen aber überlebt. Alles schien daraufhin gut zu werden, bis sie in der Arbeit einen Heroin-Abhängigen kennen lernte, der sie dazu verleitete, auch diese Droge zu probieren.

Mir selbst ging es während dieser Zeit sehr schlecht, ich habe an Gewicht verloren, hatte Konzentrationsschwierigkeiten und war in der Schule gedanklich abwesend. Sie will einfach keine Therapie machen, da sie der Meinung ist, die erste habe ihr auch nichts genützt. Das ganze Problem nagt sehr an meiner Psyche, da ich auch mit intensiven Gesprächen nichts bei ihr erreiche. Wie kann ich ihr noch helfen?


Ständige Kopfschmerzen - helfen Antidepressiva?

FRAGE: Ich leide seit einem halben Jahr an einem fast ständig auftretenden einseitigen Kopfschmerz. Es wurden schon eine Magnetresonanz-Tomographie und eine Computer-Tomographie gemacht - allerdings ohne Ergebnis. Auch Migräne wurde ausgeschlossen. Mein Neurologe hat mir deshalb das Medikament Seroxat® verschrieben. Jetzt habe ich aber erfahren, dass es sich dabei um ein Antidepressivum handelt. Können Sie mir sagen, warum das Mittel wirken soll - meinen Arzt will ich nicht mehr fragen, da ich deswegen schon so oft bei ihm war.


Bulimie - wie kann ich die Symptome bekämpfen?

FRAGE: Ich (26) leide seit meinem 17. Lebensjahr an Bulimie. Seit zwei Jahren bin ich in Therapie, die mir bei der Ursachenbekämpfung und Wesensveränderung sehr geholfen hat. Die Symptome (Erbrechen) sind aber leider noch vorhanden. Obwohl ich mich und meine Gefühle jetzt besser kenne und verstehe, ein bisschen mehr mit mir im Reinen und nicht so getrieben bin, sowie auch manchmal vom Fressanfall ablasse, mache ich es trotzdem. 
Wie kann ich das bekämpfen?


Wie wird eine Verhaltensstörung behandelt?

FRAGE: Es ist über zehn Jahre her, seit meine Mutter in meiner Wohnung die Herdplatte angemacht und einen Schwelbrand verursacht hat. Seitdem muss ich bei jedem Verlassen der Wohnung kontrollieren, ob die Herdplatten ausgeschaltet sind. Diese Prozedur kann bis zu fünf Minuten dauern, wobei ich ausgiebig und konzentriert abwechselnd die Schalter und die Kontrolllampe betrachte sowie beim Hinausgehen immer noch überlege, ob sie tatsächlich aus sind - bis ich diesen Angstzustand verdränge und vergesse. Dasselbe gilt eigentlich auch für beide Außentüren, die ich durch mehrmaliges Drücken kontrolliere. Bei der Arbeit habe ich dasselbe Problem: Ist der Lötkolben aus, sind die Lampen aus, sind die Türen verschlossen etc.?

Mir geht es jedes Mal auf die Nerven, dass ich mir nicht sicher bin, obschon ich weiß, was ich tue. In einer Zeitschrift las ich über diese Verhaltensstörung, dass sie mit Hilfe von "Wörtern" behoben werden kann. Schon mir den Fachausdruck "Verhaltensstörung" ins Gedächtnis zu rufen, half auf Anhieb. Wie ist dieses Verhalten zu erklären?


 

Wie wird eine schwere Depression behandelt?

FRAGE: Können Sie mir einige Tipps zur Bekämpfung einer schweren Depression geben?


Wie wirken MAO-Hemmer bei Depressionen?

FRAGE: Ich würde gerne etwas über MAO-Hemmer und deren Wirkung bei Depressionen erfahren? Gehören auch Johanniskraut-Kapseln dazu? Wie bedenklich ist die Anwendung solcher Präparate?


Wege aus einer Depression?

FRAGE: Ich hatte leider immer schon sehr große Probleme, meine Gefühle und Gedanken anderen mitzuteilen. 
Ich bin eine 23-jährige Frau und seit einiger Zeit befinde ich mich wieder in einer sehr schlimmen Depression. Ich suche ständig nach irgendwelchen Gründen, die mich davor abhalten sollen, nicht aus diesem Leben zu gehen. Ich war bereits früher wegen Depressionen in Behandlungen (Medikamente und Therapie), und nun befinde ich mich wieder in demselben Zustand wie davor, nur dass alles noch schlimmer, unerträglicher und hoffnungsloser erscheint.

Bekannte von mir sprechen mich immer öfter darauf an und meinen, ich sei magersüchtig (sie wissen nichts von meinen Depressionen). 
Es stimmt, dass ich mich ein wenig besser und stärker fühle, wenn ich weiß, dass ein paar Kilo weniger auf der Waage zu sehen sind. Ich verspüre eine gewisse Befriedigung, wenn jemand sagt, dass ich dünn bin. Wenn ich einen Kilo zugenommen habe, unternehme ich alles, damit er wieder verschwindet (sehr viel Kaffee trinken usw.). Aber ich denke nicht, dass ich magersüchtig bin. Ich selbst finde, dass ich eigentlich eher ein Durchschnittstyp bin - nicht übergewichtig, aber auch nicht dünn (bin 166 Zentimeter groß und wiege 45 Kilogramm - das ist doch noch normal, oder?)

Da ich nun wieder in so einer schrecklichen Phase stecke und mich finanziell und auch seelisch (wurde von einem Therapeuten sehr enttäuscht und fühlte mich in Stich gelassen) dazu nicht imstande fühle, neuerlich eine Therapie zu beginnen: Ist es möglich, für sich selbst einen Weg aus dieser Depression zu finden (zu Hause)? 
Gibt es irgendwelche Bücher dazu, die helfen können, aus einer Sinnkrise herauszukommen? Gibt es sonst irgendwelche Möglichkeiten? Es ist sehr dringend, denn ich weiß nicht, wie lange ich noch diesem Elend und dem Druck, der von dieser Gesellschaft ausgeübt wird, standhalten kann.


Ständige Kopfschmerzen - helfen Antidepressiva?

FRAGE: Ich leide seit einem halben Jahr an einem fast ständig auftretenden einseitigen Kopfschmerz. Es wurden schon eine MRT (Magnetresonanztomographie) und eine CT (Computertomographie) gemacht - ohne Ergebnis. Auch Migräne wird ausgeschlossen. Mein Neurologe hat mir deshalb das Medikament Seroxat® verschrieben. Jetzt bin ich aber dahinter gekommen, dass das ein Antidepressivum ist. Können sie mir sagen, warum das wirken soll - meinen Arzt will ich nicht mehr fragen, da ich schon so oft bei ihm war.


Plötzliche Schwindelanfälle, Herzrasen, Atemnot - was soll ich tun?

FRAGE: Vor etwa vier Jahren bekam ich während einer Autofahrt (hohe Temperatur im Auto) plötzlich Schwindelanfälle, Herzrasen, Atemnot und Krämpfe. Der Arzt konnte nichts feststellen, ich erhielt lediglich Beruhigungstropfen, die aber nicht halfen. Dann wurde ich im Krankenhaus komplett untersucht, was auch zu keinem Ergebnis führte. 

Vor allem im Sommer häufen sich diese Anfälle. Erst traten sie nur beim Autofahren auf, später dann überall - beim Arzt, im Fahrstuhl, in der Straßenbahn, in der Schule oder in der Disco. Jetzt drücke ich mich vor vielen Verpflichtungen, fahre nur noch ganz selten Auto und habe überhaupt alle meine Aktivitäten eingeschränkt. Mir ist die Lust am Leben vergangen - was soll ich tun?


Agoraphobie - ist eine Selbsttherapie möglich?

FRAGE: Ich bin ein 28-jähriger Mann und leide seit drei Jahren an Agoraphobie. Ist eine Selbsttherapie möglich, bzw. mit wem kann ich darüber reden?


Schüchternheit - wie kann mir geholfen werden?

FRAGE: Ich bin anderen Menschen gegenüber sehr schüchtern, nervös und in meinem ganzen Handeln zurückhaltend. Bei einer Person, die ich schon länger kenne, geht es besser. Wie kann ich das ändern?


Depersonalisation und Ängste - welcher Therapie soll ich mich unterziehen?

FRAGE: Ich bin 27-jährige Frau und leide seit meinem 14. Lebensjahr unter Depersonalisation gekoppelt mit Ängsten. Ausgelöst wurde alles durch eine einmalige Haschisch-Zigarette. Wie weit ist die Forschung auf diesem Gebiet?


Nervliche Angespanntheit und Panikattacken - ist eine medikamentöse Behandlung ratsam?

FRAGE: Ich bin männlich, 25 Jahre alt und leide seit nunmehr zwei Jahren an ständiger Unruhe, nervlicher Angespanntheit im ganzen Körper, starkem Herzklopfen und Panikattacken. Ich war deswegen vor einem Jahr bei einem Psychiater, wollte damals aber keine Medikamente einnehmen, was zur Folge hatte, dass ich mich nun noch niedergeschlagener, müder und ruheloser fühle.

Mittlerweile habe ich mich in so vieles reingesteigert, dass ich schon Zwangsvorstellungen habe. Ich bin auch seit kurzem in Psychotherapie, was mich aber nicht weiterbringt. Kann ich den körperlichen Aspekt meiner psychischen Probleme gefahrlos medikamentös behandeln lassen? Wird sich dies positiv auf mein Befinden auswirken?


Magenprobleme bei psychischer Anstrengung - kann mir ein Psychiater helfen?

FRAGE: Ich habe Probleme mit meinem Magen. Fast jedes Mal, wenn eine aufregende oder ungewöhnliche Situation auftritt, wird mir schlecht und ich bekomme einen starken Hustenreiz. Manchmal muss ich mich auch übergeben. Wenn ich z. B. eine Verabredung mit einer Frau habe, bin ich so nervös, dass ich das Treffen meistens absagen muss, da ich mich vor Aufregung ständig übergebe. 

Ich war schon zur Gastroskopie, aber dort sagte man mir nur, dass ich lediglich eine chronische Entzündung des Magens habe. Medikamente helfen aber auch nicht. Da es sich vermutlich eine mentale Sache handelt, würde mich interessieren, ob mir vielleicht ein Psychiater oder Hypnose helfen können. Wenn ja, kennen Sie einen guten Arzt auf diesem Gebiet, wenn möglich in Wien?


Gewichtsabnahme wegen Angstzuständen und Depression - ich fühle mich sehr schwach!

FRAGE: Ich leide seit etwa sechs Jahren an Angststörungen und einer Depression. Bis vor einem Jahr hielt sich dies mit Hilfe von Medikamenten noch in einem halbwegs erträglichen Rahmen, doch seither habe ich schon zehn Kilogramm abgenommen. Obwohl ich sehr viel esse, um zuzunehmen, bleibe ich bei meinem momentanen Gewicht von 46 Kilogramm und fühle mich extrem schwach und schwindlig. Was kann ich tun, um zuzunehmen?


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