KRANKHEITEN
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Krampfadern
an den Beinen >>> Zum Health Center Dermatologie Krampfadern sind erweiterte und geschlängelte Venen. Sie sind zu einer Zivilisationskrankheit mit zunehmender Tendenz geworden. Jede zweite Frau und jeder dritte Mann in Österreich leiden daran.
Wie entstehen Krampfadern? Gesunde Venenklappen lassen einen Blutfluss nur in Richtung Herz zu. Bei defekten Venenklappen kommt es zur Druckerhöhung und zum Stau in den Venen. Das Blut kann über Verbindungsvenen (Venae perforantes) in die falsche Richtung fließen und führt so zu einem Rückstau des Blutes in das oberflächliche Venensystem, wodurch es zu einer Venenerweiterung kommt.
Welche Arten von Krampfadern gibt es?
Welche Risikofaktoren sind von Bedeutung ? 1. Primäre:
Welche Beschwerden können auftreten?
Wodurch kann es zu einer Verschlechterung kommen?
Welche Komplikationen des Krampfaderleidens können auftreten?
Wie stellt der Arzt die Diagnose? Die Diagnostik beinhaltet eine
klinische Untersuchung im Stehen, eine Beurteilung der arteriellen
Durchblutung (Pulstasten) sowie die Durchführung eines Venenröntgens (Phlebographie)
zur Darstellung des tiefen Beinvenensystems. Wie werden Krampfadern behandelt? Die Behandlung beinhaltet konservatives Vorgehen mittels Kompressionsstrümpfen (Stützstrümpfe sind meist zu schwach), Gymnastik, Schwimmen, Gewichtsabnahme bei Übergewichtigen, häufige Beinhochlagerung (z.B. Höherstellen des Bettfußendes um zehn Zentimeter), Vermeiden von Wärme und Wechselduschen nach Kneipp. Stehende Arbeit (Bügeln, Küchenarbeit etc.) sollte möglichst sitzend ausgeführt werden. Außerdem stehen Venenmittel und die so genannte Verödungstherapie (Sklerosierung) zur Verfügung. Die hauptsächlich angewandten chirurgischen Maßnahmen stellen das Herausziehen ("stripping") der erkrankten Vena saphena magna mittels einer Sonde, das Entfernen kranker Seitenäste sowie die Unterbindung defekter Verbindungsvenen dar.Autor: OA. Dr. Michael Thalhammer Letzte Aktualisierung: Juli 2004
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