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Herzenzyme

Wie in allen Zellen, so sind auch im Herzmuskel Enzyme nötig, um den Stoffwechsel der Herzmuskelzelle aufrecht zu erhalten. Bei Schädigung dieser Zellen, zum Beispiel durch einen Herzinfarkt oder eine Herzmuskelentzündung (Myokarditis), werden die Enzyme freigesetzt und können dann im Blutserum vermehrt nachgewiesen werden. 
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Herz (lat. Cor)
 
Es gibt eine Reihe von Enzymen, die nur oder fast nur im Herzmuskel vorkommen. Ein Anstieg dieser Enzymwerte im Serum zeigt eine Schädigung der Herzmuskelzellen an. Die Höhe des Anstiegs gibt Hinweise auf das Ausmaß der Schädigung. Dabei ist zu beachten, dass diese Enzymwerte erst mit einer Verzögerung von einigen Stunden ansteigen und daher unmittelbar nach einer Schädigung noch nicht erhöht sein müssen.

 

CK, Creatinkinase
GOT = AST Glutamat-Oxalacetat-Transaminase
LDH Lactatdehydrogenase

Für die Untersuchung der Enzyme ist Blutserum nötig. Einige der Enzyme eignen sich auch zur Spätdiagnostik, beispielsweise nach einem Herzinfarkt, da sie bis zu zwei Wochen danach nachweisbar sind.

In jüngerer Zeit gewinnen aber auch, neben den Herzenzymen, andere Bestandteile der Herzmuskelzelle an diagnostischer Bedeutung. Zu nennen wären hier vor allem die kardialen Troponine. Diese gehören zu den Eiweißen und sind wichtig für die Kontraktion (Anspannung) des Herzmuskels. Ähnlich wie die Enzyme werden sie ebenfalls bei einer Schädigung des Herzmuskels freigesetzt und können dann im Blut nachgewiesen werden.

Nähere Informationen finden Sie unter den oben aufgeführten Enzymen, die bei Herzerkrankungen im Serum erhöht sein können.

Herzenzyme

Creatinkinase
GOT = AST
LDH

Cardiales Troponin

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Autorin: Dr. med. Iris Hertle
Redaktion: Oliver Maric

Letzte Aktualisierung: Jänner 2001